Das Weingut umfasst die wichtigsten nachstehenden Weinlagen

 

 

Grand Cru Pfingstberg
Dieser Süd-Südost-Hang ist seit 1299 berühmt. Er ist ungefähr 350 m hoch. Er besteht aus einem Substrat aus Kalksandstein und Glimmersandstein. Der Pfingstberg eignet sich ausgezeichnet für Riesling und Tokay Pinot Gris (Ruländer) und ergibt feine, blumige, komplexe Weine mit sehr großem Ausreifungsvermögen von 10 bis 15 Jahren oder gar noch mehr in den besten Weinjahren.

 

 

Der Lippelsberg

Diese am Fuß des Pfingstberg gelegene Weinlage mit ihrem Löss-Letten-Kalkstein-Boden ruht auf einem Unterboden aus Muschelsandstein. Der Ruländer schöpft hier seine ganze Kraft aus dem Boden in Verbindung mit der Rebsorte. Auf diesem im Jahr 1287 bereits schriftlich erwähnten Areal wurde der Festtagswein der Straßburger Bischöfe angebaut. Der Ruländer verbindet sich mit diesem Boden aufs Beste und ergibt füllige, von Natur aus sehr vollmundige, komplexe Weine mit langanhaltender Geschmacksempfindung und sehr großem Ausreifungsvermögen : 10 bis 15 Jahre.

 

 

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Der Bollenberg, ein ungewöhnlicher Hang

 

Der Bollenberg ist ein kleiner, von den Vogesen abgetrennter Hügel. Mit seinen 3 nach Süden, Südosten und Südwesten ausgerichteten Hängen zeichnet sich dieser Hügel durch eine äußerst seltene Lage aus, die ebenfalls mit einer vielfältigen geologischen Zusammensetzung einhergeht. Beim Bollenberg handelt es sich um einen insgesamt von Letten und Kalkstein geprägten Hügel, von dem ein Teil aus einer kompakten Felsmasse besteht, die den Kamm bildet, sowie andererseits aus Kiesel und Sand. Die Rebe findet an seinen Hängen einen für ihre Entwicklung günstigen Boden vor, der sich für die blumige Ausdruckskraft der elsässischen Rebsorten bestens eignet. Hieraus ergeben sich sehr fruchtige Weine mit langanhaltender Geschmacksempfindung und gutem Ausreifungsvermögen.

 

Uffholtz


Das Dorf Uffholtz im Bezirk Cernay am Fuße des Hartmannswillerkopfes liegt am Schnittpunkt der elsässischen Weinstraße und der Vogesenkammstraße. Reben werden in diesem Dorf seit nachweislich mehr als zwölf Jahrhunderten angebaut. Die Straßburger und Baseler Bischöfe, die Reichsfürsten-Abte von Murbach und zahlreiche Abteien, darunter Lucelle und Lure, besaßen hier Rebland. Wir bewirtschaften hier Parzellen an drei Orten, auf denen seit kurzem Gewürztraminer und Ruländer angepflanzt werden. Die Weinlagen von Uffholtz ergeben frische, feine Weine mit gut ausgeprägten Rebsortenmerkmalen.

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